Kapitel 00 · Lektion 3 von 3
Golf in der Schweiz ist gut organisiert: Es gibt einen nationalen Verband, ein einheitliches Handicap-System und klare Regeln, wer wo spielen darf. Diese Lektion gibt dir den Überblick, damit du weisst, in welchem Rahmen du dich bewegst.
Swiss Golf ist der nationale Dachverband des Golfsports in der Schweiz. Er koordiniert die Platzreife-Ausbildung, verwaltet das nationale Handicap-System und organisiert den Turniersport.
Alle offiziell zugelassenen Golfclubs in der Schweiz sind Mitglied bei Swiss Golf. Wenn du Mitglied in einem solchen Club wirst, erhältst du eine Swiss Golf Lizenz. Mit dieser Lizenz darfst du auf allen angeschlossenen Plätzen in der Schweiz spielen und deine Runden für die Handicap-Berechnung einreichen.
Das Handicap ist die Zahl, die deine Spielstärke angibt. Je tiefer die Zahl, desto besser der Spieler. Wer die Platzreife neu macht, startet mit Handicap 54.
Das Handicap verändert sich mit jeder Runde, die du einreichst. Spielst du konstant schlechter als dein Handicap sagt, geht es rauf. Spielst du besser, geht es runter. Das System, das dafür verwendet wird, heisst World Handicap System und ist weltweit gültig.
Mit der Platzreife und einer Swiss Golf Lizenz darfst du auf zugelassenen Schweizer Plätzen spielen. Manche Plätze verlangen nur das Vorzeigen der Lizenz, andere erheben zusätzlich ein Green Fee. Einzelne Plätze haben eigene Zulassungsbedingungen, zum Beispiel ein Mindest-Handicap für bestimmte Abschlagszeiten.
Der Golf-Pro ist der ausgebildete Fachmann am Club. Er leitet den Praxisteil der Platzreife, gibt Unterricht und steht bei Regelfragen zur Verfügung. Der Verband der Schweizer Golf-Pros ist die Swiss PGA.
Mit diesem Kurs erledigst du den Theorieteil. Den Praxisteil absolvierst du mit einem von dir ausgewählten Pro. Beides zusammen ergibt die Platzreife.
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